Farbdopplersonographie

Generell bringt die Farbdopplersonographie einen diagnostischen Zugewinn bei allen raumfordernden Prozessen im weiblichen Becken und in der  Brustdrüse. Hierzu gehören Ovarialtumoren aber auch Zysten und myomatöse Veränderungen der Gebärmutter. Die Dopplersonographie gibt Antwort auf die Fragen: Muß operiert werden und wenn ja, mit welcher Methode? Besonders hervorzuheben ist die Diagnostik des Endometrium-Carcinoms (Gebärmutterkrebs) und die damit verbundene atypische Gefäßverteilung.

Des weiteren kommt die Dopplersonographie im weiten Feld der entzündlichen Adnexprozesse zum Einsatz  sowie zur differentialdiagnostischen Abklärung erweiterter Eileiter/Zysten. Zum Indikationsgebiet gehören auch parametrane Durchblutungsstörungen im weitesten Sinne wie Beckenvarikosis, Kongestion, prämenstruelles Syndrom.

Ein weiteres Indikationsgebiet ist die Sterilitätsdiagnostik (Tubenfaktor) und die damit verbundenen endokrinologischen Fragenstellungen. Bei der Zyklusdiagnostik (dysfunktionelle Blutungen, Abgrenzung zu entzündlichen Prozessen) ist die Dopplersonographie ein wertvolle diagnostische Hilfe. Unstrittig ist der Einsatz an der Brustdrüse zur Früherkennung des Mamma-Carcinoms und der damit verbundenen atypischen Gefäßverläufe. Des weiteren zur Differentialdiagnostik von Rundherden (Zysten, Fibroadenomen, Lymphknotenschwellungen) und zur Vorbereitung interventioneller Techniken an der Mamma (Stanzbiopsie).